Beiträge zu: Alle | Wählen
4577
0
15
0
Artikel

Politik / Mainz City

Knipser - 27. Juli 2012 um 02:11

Rechts geht´s raus . . .

. . . und in Mainz ein bißchen schneller.

Obwohl die Kundgebung der Nazis sehr kurzfristig angekündigt war, fanden sich mehr als 600 Mainzer, die keinen Platz ließen für den braunen Sumpf. Auch begleitet von der Politischen Bühne.

Mit OB Michael Ebling kam der gesamte Stadtrat, und aus dem Bundestag kamen die Abgeordneten Tabea Rößner und Michael Hartmann.

Da war der Platz, an dem die Kundgebung stattfinden sollte, schnell BESETZT und wurde auch nach mehrmaliger Aufforderung durch die Polizei nicht geräumt.

Das passierte erst, als der Lautsprecherwagen der Nazis an anderer Stelle, der Alten Universität, Stellung bezog. Und dort wurde es dann eng. Und laut. So laut, dass keiner hören musste, was er nicht hören wollte. So stark waren keine Lautsprecher wie der Mainzer Widerstand.

So war der Spuk dann auch frühzeitig beendet, und der Tross erntete auch mal Beifall: Weil er das Feld räumte, wieder Platz machte für die schönen Dinge eines ansonsten herrlichen Sommertages.

Übrigens verlief der Protest friedlich. Lediglich etliche Wasserbeutel wurden schwungvoll zur Erfrischung „gereicht“.

R. Wröbbel


Beitrag melden


Mehr zum Thema

  • Jetzt die richtigen Lehren für mehr Bürgerbeteiligung ziehen
    ÖDP weist Kritik am Bürgerentscheid zurück Mainz. Für 77,3 % der Mainzer haben die Argumente gegen den Bau des Bibelturms überwogen. Dies war eine deutliche Mehrheit, es war eine wider Erwarten hohe Wahlbeteiligung von 40% mit dem das Quorum erfüllt werden konnte und die Befürworter lagen sogar unter dem Quorum. Der Bürgerentscheid als direktdemokratisches Korrektiv ist daher in diesem Fall ein s
  • Kostenplanung Bibelturmbau endlich offenlegen: „Baudezernentin setzt auf Intransparenz“
    Mainz. Die ÖDP-Stadtratsfraktion fordert Baudezernentin Marianne Grosse (SPD) auf, die vollständige Kostenberechnung nach DIN 276 den Fraktionen und der Öffentlichkeit endlich offen zu legen. „Die Informationspolitik der Stadt zum Thema Bibelturm ist, was konkrete Fakten anbelangt, reichlich intransparent“, kritisiert ÖDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Claudius Moseler. „ Zwar behauptet die Verwaltung
  • Ja zum Bibelturm
    Die Direktorin des Gutenberg-Museums, Dr. Annette Ludwig, informierte auf Einladung der CDU Lerchenberg und der Mainzer Senioren Union über die Erweiterung des Weltmuseums der Druckkunst und stand zur Beantwortung von Fragen bereit.
    •Die Mehrzahl der zahlreich gekommenen Besucher sprach sich in der Diskussion für die Realisierung der von unseren Vertretern im Stadtrat und der Verwaltung in Zusammenarbeit mit Fachleuten erstellten Planung aus. Ein NEIN zum „Bibelturm“ bei der Abstimmung würde für Mainz einen hohen Prestigeverlust und für das Museum einen Rückschritt mit jahrzehntelangem Stillstand bedeuten. Dann könnten ledig
  • ÖDP sagt „Nein“ zum Bibelturm
    Ungesicherte Finanzierung des Gesamtkonzeptes Die ÖDP unterstützt die laufende Kampagne der „Bürgerinitiative Gutenberg-Museum – Fragt die Mainzer“ mit einer ergänzenden Plakatkampagne. „Rund 200 Plakate hat die ÖDP im Stadtgebiet aufgehängt, um für ein ‚Nein’ beim Bürgerentscheid zu werben“, erklärt der ÖDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Claudius Moseler. Denn die ÖDP-Stadtratsfraktion ist mit der Ges

Kommentare (0)


Es wurden noch keine Kommentare hinterlassen.

Mainz macht mit

Eben entdeckt. Einfach aufgeschrieben. Gleich veröffentlicht. In der Mitmachzeitung. Von Mainzern für Mainzer. Zum Berichten. Zum Lesen. Zum Meinung machen. Zum Meinung bilden. Mainz macht mit.

Jetzt Mitmachen


Über den Artikel


Rubrik: Politik
Ort: Mainz City


Über den Autor


Knipser
Knipser
Standort: Gonsenheim
Anzahl Artikel: 6
Mal Artikel kurz und bündig, mal mit spitzer Feder. Und manchmal nur ausgesuchte Bilder. ”

Weitere Artikel von diesem Autor



Veranstaltungskalender


Mai 2018

MoDiMiDoFrSaSo
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31